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Es ist so weit: Google rollt das nächste große Update für den Suchbereich aus. Diesmal ist das Spam Update dran. Nur drei Monate, nachdem die Suchmaschine die SEO-Branche mit einem riesigen Core Update parallel zum March Spam Update sowie neuen Spam-Richtlinien auf den Kopf gestellt hat, wird das nächste Spam Update ausgerollt. Dieses soll in vergleichsweise kurzer Zeit abgeschlossen werden. Eine Woche setzt Google zunächst an.

Im Google Search Status Dashboard wird dokumentiert, welchen Status das Update hat und angegeben, wenn es abgeschlossen sein wird. Neben der Information zum Update auf X hat Google dieses erstmals auch via LinkedIn bekanntgegeben. Seit Juni 2024 ist die Google Search Central mit einem Account auf dem Business-Netzwerk vertreten.

Google sagt Spam erneut den Kampf an

Mit den Spam Updates möchte Google dafür sorgen, dass weniger irrelevante und irreführende Inhalte in den Suchergebnissen auftauchen. Auch Content, der mit betrügerischem Kontext erstellt und verbreitet wird, soll bekämpft werden. So gehören Aspekte wie irreführende Weiterleitungen oder Link Spam zu den betroffenen Inhalten. Die Suchmaschine geht neuerdings aber beispielsweise auch verstärkt gegen Scaled Content Abuse vor, wobei zahlreiche Seiten mit oft minderwertigen Inhalten generiert werden, schlichtweg, um die Chance, prominent in der Suche aufzutauchen, zu erhöhen. Daneben werden Expired Domain Abuse und Site Reputation Abuse im Rahmen der neuen Richtlinien stärker verfolgt. SEOs und Seitenbetreiber:innen dürften also in der kommenden Woche auf Schwankungen in den SERPs stoßen und mit Updates in den Suchergebnissen konfrontiert werden.

Was es mit den neuen Spam-Richtlinien sowie den vorigen großen Updates – dem March 2024 Core und Spam Update – auf sich hat, kannst du in unserem dedizierten Beitrag samt Beispielen für die Spam-Aspekte nachlesen.

March Core Update, Spam Update und neue Spam Policies:

Google geht gegen Clickbait vor

© FLY:D – Unsplash

Derweil ist die Google-Suche immer wieder diversen Veränderungen unterworfen, auch was das Layout und die Anzeige von Ergebnissen angeht. AI Overviews werden inzwischen direkt in die Standardsuche integriert. Und in dieser experimentierte Google jüngst auch mit sogenannten Double Featured Snippets, die zwei Quellen und deren Insights vereinen.

Parallel zur Weiterentwicklung Googles werden indes Such- und Antwort-Tools, die auf generativer KI basieren, zu Konkurrenzentitäten Googles. Beispiele liefern derzeit neben ChatGPT als KI-Chatbot die AI Answering Machine Perplexity und das innovative KI-Search-Tool Genspark.

Google-Konkurrenz Perplexity:

Neuer Discover Feed und erste Ad

© Perplexity, Screenshot via Canva

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