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Erst kürzlich hat Google im Vorfeld des Cannes Lions International Festival of Creativity umfassende Analyse von 8.000 internationalen YouTube-Werbekampagnen durchgeführt. Mithilfe von Google Gemini wurden Trends und bewährte Verfahren in der Videowerbung identifiziert. Die Analyse beleuchtet, wie Marken weltweit ihre Werbestrategien weiterentwickeln, um effektivere und ansprechendere Inhalte zu schaffen.

Analyse von 8.000 YouTube Ads zeigt Werbetrends auf

© Maybelline, Apple, Lululemon, Pedigree, Audi, Tissot, Axe, Yugiohtae (Änderungen vorgenommen via Canva)

Noch mehr Insights für Marken bietet nun YouTubes neuer Culture & Trends Report. Dieser thematisiert insbesondere den Shift der Fans von Konsument:innen zu Creatorn. Konkret beschreibt die Videoplattform eine Tendenz vieler Fans, ihren Lieblings-Content nicht mehr nur zu konsumieren, sondern mit diesem anhand eigener Inhalte zu interagieren. So kann nicht nur der eigenen Begeisterung Ausdruck verliehen, sondern auch die Verbindung zu anderen Fans gestärkt werden.

Nicht selten entstehen so Content-Welten, die weit über das ursprüngliche Subjekt (also etwa die berühmte Persönlichkeit) hinaus gehen und oft ihre ganz eigenen Fan-Gemeinden entwickeln. Davon profitieren nicht nur die kreativen Fans, sondern auch die Idole (oder Marken) selbst.

Was können Marken daraus lernen?

Brands können ebenso wie prominente Persönlichkeiten von der sich wandelnden Rolle von Fans und dem Phänomen Fandom auf Social Media profitieren. Denn ein Fan zu sein bezieht sich heutzutage nicht unbedingt auf eine idolisierte Person, sondern kann auch das Resultat besonders gelungener Brand-Kampagnen sein. Marken sollten die selbst erstellten Inhalte ihrer Follower in diesem Kontext genau beobachten, erklärt YouTube:

Your success isn’t just about your content anymore. Because the popularity of fan content often eclipses that of the original work, the volume and success of that content can be even more impactful. Closely follow what your fans are creating to get a better idea of what your audience is and isn’t responding to in your own content.

Darüber hinaus können Brands auch selbst in die Rolle eines Fans schlüpfen und Momente der Popkultur – etwa den Launch des neuen Taylor-Swift-Albums – auf ihren Social-Kanälen thematisieren, um so mit den Usern ins Gespräch zu kommen. YouTube erklärt, dass 66 Prozent der befragten US-Amerikaner:innen im Gen-Z-Alter oft mehr Zeit damit verbringen, Content über ein bestimmtes Phänomen anzuschauen als sich konkret mit diesem zu beschäftigen. Das kann auch trendbewussten Marken zugute kommen.

Die Gen Z will Fan Content von Brands sehen, © YouTube

Die Plattform empfiehlt Marken zudem, Usern die Möglichkeit zu bieten, den eigenen Content – etwa mit dem Remix Feature – auf individuelle Art und Weise wiederzuverwerten. Darüber hinaus sollten sie selbst nicht davor zurückschrecken, auch ungewöhnliche Themen in ihrem Content aufzugreifen, denn:

Today’s niche can be tomorrow’s mainstream.

TikTok hat spannende Einblicke in die wichtigsten Trends des Jahres 2024 veröffentlicht. Der Bericht zeigt, wie sich die Trends in den ersten sechs Monaten entwickelt haben und bietet wertvolle Tipps für Marketer.

TikTok-Trends 2024:
Von delulu bis lo-fi

© TikTok (Veränderungen vorgenommen via Canva)

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